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Sparkassen – Betrieb und IT optimieren

„Operations und IT sind mehr als die Säulen einer Sparkasse - sie sind Instrumente des Wandels.“
Sven Enk, Senior Manager, zeb

Herausforderungen

Potenzialrealisierung und die adressatengerechte Einführung neuer Prozesse

Die Betriebsergebnisse der Sparkassen bleiben aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase weiterhin unter Druck. Zur Realisierung erforderlicher Mindestergebnisse sind einerseits praxiserprobte Maßnahmen zur Ertragsstabilisierung und -steigerung umzusetzen. Andererseits gilt es, die Kostenpotenziale im Verwaltungsaufwand institutsindividuell zu bewerten sowie konsequent und nachhaltig zu realisieren. Grundlage bilden hierbei die im Rahmen der „Betriebsstrategie der Zukunft“ sowie in einer Reihe von zeb erfolgreich begleiteten Projekten adressierten Maßnahmen.

Darüber hinaus sind die Standards der Prozess-/Techniklandschaft in der S-Finanzgruppe sowie im S-Ökosystem maßgebliche Leitplanken. Zusätzlich müssen die bestehenden Organisationsstrukturen der Institute auf den kontinuierlichen und zunehmenden digitalen Wandel und Wettbewerb ausgerichtet werden. In einer weiteren Stufe bietet es sich an, innovative Effizienzlösungen beispielsweise im Kontext der Prozessautomatisierung proaktiv voranzutreiben. 

 

Erkenntnisse

Die Sparkassenpraxis der letzten Jahre zeigt, dass in der Vergangenheit realisierte Potenziale oftmals alleinig durch Tarifsteigerungen einkassiert wurden. Das liegt u. a. an einer nicht adäquaten strategischen Personalplanung und falsch verstandenen bzw. nicht aktiv gelebten Rollen des Bereichs „Organisation & IT“. Hier liegt der Schlüssel für die Gestaltung des erforderlichen Wandels in einem funktionierenden Prozessmanagement. Die zugehörige Treiberfunktion in Bezug auf die Gestaltung kontinuierlicher Verbesserungen muss gestärkt werden. Der bisherige Aufwand für die Sicherstellung des operativen Betriebsablaufs muss dabei deutlich reduziert werden. Entstehende Freiräume sind konsequent für die notwendige Unterstützung der Stabs-/Marktfolgebereiche bei der Optimierung mit innovativen Instrumenten und Arbeitsweisen zu nutzen.

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zeb-Projekterfahrungen zeigen, dass bereits heute – ausgehend vom durchschnittlichen Status quo – bis zu 25 % der Sach- und Personalkosten ohne weitreichende Standardabweichungen realisiert werden können.

Die hierfür erforderlichen Maßnahmenstellhebel sind vielen Instituten der S-Finanzgruppe erfahrungsgemäß nicht vollumfänglich transparent. Diese umfassen sowohl die Anwendung der Standards der S-Finanzgruppe, wie z. B. die maschinell unterstützten Kreditprozesse nach Modell K3.0, als auch innovative und darauf aufbauende Lösungen.  

Darüber hinaus geht mit dem Einsatz vorhandener Automatisierungsmöglichkeiten im Standard kein zusätzlicher Kostenaufwand einher, und es werden institutsunabhängig signifikante Einsparpotenziale ermöglicht. Die Herausforderungen in der Praxis sind neben der Potenzialrealisierung die adressatengerechte Einführung der neuen Prozesse sowie Kommunikation und Schulung der OSP-Instrumente.  

Darauf aufbauend ergreifen insbesondere einzelne, innovativ ausgerichtete Institute vermehrt die Gelegenheit, noch vorhandene Lücken im Standard durch temporäre Eigenlösungen oder erprobte Drittanwendungen zu schließen. Diese betriebswirtschaftlich sinnvolle Lösung erfolgt auf Basis der aktuellen Standards der S-Finanzgruppe. So können durch den Einsatz von modernen Technologien, wie beispielsweise von künstlicher Intelligenz oder der RPA-Technologie heute – außerhalb des klassischen Lösungsraums – signifikante Kostenpotenziale realisiert werden.

Lösungen

Um den aktuellen Herausforderungen in Bezug auf das Betriebsmodell zu begegnen, existiert ein umfangreiches, praxiserprobtes Lösungsportfolio. Die wesentlichen Anknüpfungspunkte zur Situationsverbesserung werden nachstehend exemplarisch aufgezeigt: 

Einführung der konzeptionellen Standards der S-Finanzgruppe
Standardisierung durch Umsetzung der Verbandsmodelle (z. B. BdZ, Modell K3.0, Modell P2.0 etc.) sowie zugehörigen Prozessstandards (ProzessPlus) und Abgleich mit den existierenden Best-Practice-Lösungen unter Beachtung aktueller Entwicklungen.

Nutzung der technischen Möglichkeiten
Gewährleistung einer exzellenten technischen Prozessunterstützung in Aktiv-, Passiv- und Vertriebsprozessen entlang von OSPlus-Portal, OSPlus-Kredit und OSPlus_neo sowie der Integration von „Quasi-Standard“-Lösungen aus dem S-Ökosystem. 

Verbesserung des Nutzungsverhaltens
Sicherstellung einer adäquaten Nutzung von Konzeption und Technik in der Prozesslandschaft mit dem Ziel der Akzeptanzsteigerung, Erhöhung der Prozesseffizienz und Datenqualität – u. a. als Grundlage für eine ganzheitliche Führungsunterstützung. 

Entwicklung von Eigenlösungen zur Effizienzsteigerung
Steigerung des heute realisierbaren Effizienzpotenzials nach Durchführung einer Wirtschaftlichkeitsberechnung, insbesondere anhand von Anwendungsbeispielen, welche das Lösungsportfolio im Standard erweitern und Sourcing-Optionen berücksichtigen. Dabei kann es sich beispielsweise um individuelle ISP-Entwicklungen handeln, den Einsatz der RPA-Technologie oder die Nutzung von künstlicher Intelligenz. 

Professionalisierung der Organisationsstrukturen
Neuausrichtung der Strukturen im Hinblick auf stärkere, kontinuierliche Verbesserung, agileres Mannschaftsspiel und professionelles Prozessmanagement. Bewertung von Auslagerungsoptionen, wie z. B dem IT-Betrieb und Aufbau eines ganzheitlichen Prozesscontrollings zur systematischen Identifikation des Optimierungspotenzials.

Mit Umsetzung der Aspekte können Sparkassen die betriebliche Effizienz je nach individueller Situation und je Ambitionsniveau deutlich steigern. Gerne vertiefen wir einzelne Aspekte im persönlichen Gespräch mit Ihnen und stellen einen individuellen Lösungsweg auf Basis Ihres Status quo vor.

Wir freuen uns auf den Austausch. 

 

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