Sparkassen Fusionen
Sparkassen Fusionen

Die neuen regionalen Schwergewichte

Immer mehr Sparkassen und Genossenschaftsbanken fusionieren zu regionalen Ankerinstituten, die Marktführerschaft, Skaleneffekte und Arbeitgeberattraktivität bündeln. zeb begleitet diesen Weg – von den ersten Gesprächen über Zielbild und Eckpfeilern der neuen Bank bis zur Post-Merger-Integration.

Mit unseren Experten sprechen `

Marktdaten

Eine aktuelle zeb-Studie zeigt: Die Zahl großer Institute hat sich in beiden Finanzverbünden binnen zehn Jahren vervielfacht.

104
Sparkassen (>5 Mrd. € Bilanzsumme)

Mehr als doppelt so viele Fusionen wie 2015 (48 Institute)

59
Genossenschaftsbanken (>1 Mrd. € Bilanzsumme)

Fusionen seit 2015 (17 Institute) als verdreifacht

314 / 520
Prognose 2030

314 Sparkassen und 520 Genossenschaftsbanken bei fortgesetzter Konsolidierung

Die Dynamik

Vom Zusammenschluss zum Ankerinstitut

Wo sich Häuser zusammenschließen, entsteht ein regionaler Nukleus, an den sich weitere Institute als Satelliten anschließen. Beispiele: die Volksbank im Münsterland (4 Fusionen, 12 Mrd. € Bilanzsumme), die Gestalterbank (14 Mrd. €) oder die Frankfurter Volksbank (20 Mrd. €). Bei den Sparkassen ist die Kreissparkasse Steinfurt mit drei Fusionen in den letzten Jahren zu nennen.

Treiber ist heute selten wirtschaftlicher Druck – gesunde Häuser streben aktiv nach Wettbewerbsposition, Anschlussfähigkeit und Vertriebskraft insbesondere im gehobenen und spezialisiertem Kundengeschäft. Der Engpass liegt zunehmend beim Personal: Erst ab einer gewissen Größe lassen sich Spezialwissen aufbauen und Talente im Wettbewerb binden.

Der Effekt

Was Fusionen wirtschaftlich bringen

Vier Jahre nach dem Zusammenschluss entwickelte sich die Cost-Income-Ratio bei Sparkassen im Schnitt 3,80 Prozentpunkte, bei Genossenschaftsbanken 2,32 Prozentpunkte besser als bei nicht fusionierten Vergleichsinstituten. Das Betriebsergebnis vor Bewertung entwickelte sich zusätzlich um 9 bzw. 4 Basispunkte besser.

Über die finanziellen Effekte hinaus erhöhen Fusionen die strategische Handlungsfähigkeit der Institute. Größere Häuser sind widerstandsfähiger, attraktiver als Arbeitgeber und langfristig wettbewerbsfähiger.

Unser Angebot

So begleitet zeb bei Fusionen

Fusionsstrategie & Partnerwahl
Regionale Marktanalyse, Bewertung potenzieller Fusionspartner und Entwicklung eines klaren Zielbilds für die künftige Größenordnung Ihres Instituts.
Post-Merger-Integration
Zusammenführung von Steuerung, IT und Vertrieb mit Fokus auf eine schnelle Umsetzung, nachhaltige Synergien und realisierbare Kostenvorteile.
Skalierung von Spezialwissen
Aufbau leistungsfähiger Kompetenzcenter und Fachfunktionen, die erst ab einer bestimmten Institutsgröße wirtschaftlich tragfähig werden.
Talentgewinnung & Vergütung
Entwicklung attraktiver Karriere- und Vergütungsmodelle, um im Wettbewerb um Spezialisten und Talente dauerhaft erfolgreich zu sein.

Häufige Fragen zu Fusionen von Sparkassen und Genossenschaftsbanken

Die Konsolidierung der beiden Finanzverbünde schreitet weiter voran. Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Entwicklungen, Hintergründen und Auswirkungen finden Sie hier.

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Frank Heitkamp

Expert Partner

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Malte Flieger

Expert Partner