Auf die Zukunft, fertig, los!

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Auf die Zukunft, fertig, los!

Die Sparkasse Münsterland Ost hat zusammen mit zeb ein zukunftsorientiertes Geschäfts- und Betriebsmodell entworfen. Große Ziele stecken – wichtig, aber nur der erste Schritt. Wie stellen wir sicher, dass wir langfristig rentabel sind? Diese Frage treibt auch die Sparkasse Münsterland Ost seit Langem um. In der Vergangenheit hat sie gemeinsam mit zeb schon diverse Transformationsmaßnahmen ergriffen, zum Beispiel im Rahmen der Vertriebsstrategie im Privatkundenvertrieb. Doch das Niedrigzinsniveau dauert an, die regulatorischen Anforderungen steigen immer weiter, die Kunden verlangen nach dem Ausbau digitaler Dienste. Hier und da an Stellschrauben drehen hilft im Tagesgeschäft, aber langfristig braucht es ganzheitliche Veränderung, komplett neue Ideen. „Wir spüren, dass sich die Welt um uns herum immer schneller verändert und damit auch unsere Kunden und deren Erwartungen“, sagt Markus Schabel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Münsterland Ost. „Also müssen sich auch unsere Produkte, Leistungen, Prozesse ändern – und letztlich sogar unsere Organisation.“

Gestalten statt nur reagieren. Dafür hat die Sparkasse Münsterland Ost mit zeb das Projekt „Geschäfts- und Betriebsmodell der Zukunft“ initiiert. Zunächst entwickelten die Berater zusammen mit Managern der Sparkasse ein Zielbild: Wo wollen wir hin? Was wäre das Optimum? Aus diesem progressiven Selbstverständnis heraus wurden strategische Ziele abgeleitet – und auch konkrete Maßnahmen, zum Beispiel zum Ausbau der Digitalisierung und Automatisierung.

Drängende Fragen

Kundenzentriert. Digital. Agil. So sieht sie aus, die Vision von der Sparkasse der Zukunft. Der Kunde steht im Mittelpunkt, alles wird vom „Kunden her gedacht“, und der Fokus liegt auf den Mehrwerten für den Kunden. Gleichzeitig bleibt die regionale und mediale Kompetenz ein Differenzierungsmerkmal der Sparkasse – ihre Stärke ist ein Omnikanal-Angebot mit perspektivisch vollständig digitalisierten und vernetzten Kanälen. Die Sparkasse ermöglicht dem Kunden mehr Freiheit und verkürzt intern Entscheidungswege. Für nachhaltiges Wachstum und betriebswirtschaftliche Stärke durch ein potenzialhaltiges Kundengeschäft bei gleichzeitig hoher Effizienz.

Das visionäre Zielbild wirft freilich viele Fragen auf: Welche Strukturen und Leistungen müssen wir anpassen, damit wir unsere hohen Ambitionen wirklich erreichen können und dem Kunden einen nachhaltigen Mehrwert bieten? Welche Innovationen aus dem Sparkassenverbund bringen uns nach vorne? Welche neuen Formen der Zusammenarbeit brauchen wir, damit wir agiler werden?

Zielbilder
mit Leben füllen

Das Projekt „Geschäfts- und Betriebsmodell der Zukunft“ definiert die Sparkasse Münsterland Ost neu: mit einer gestrafften Aufbauorganisation als Startschuss für die weitere Transformation und einer Ziel-Bruttobedarfsspanne, die nochmals deutlich unter der bereits vor dem Projekt geplanten Spanne liegt. So wurde eine frei gewordene Vorstandsstelle nicht neu besetzt und die Anzahl der Bereiche und Referate um jeweils rund ein Viertel bereits per 01.10.2018 reduziert.

„Auf Basis des entwickelten Selbstverständnisses und der neuen Strukturen für das Gesamthaus haben wir dann für die einzelnen Funktionsbereiche jeweils Zielbilder und -kapazitäten abgeleitet“, berichtet Dr. Jörn Stöppel, Bereichsleiter Unternehmenssteuerung. „Denn der Privatkundenvertrieb hat natürlich etwas andere Erfordernisse als der Firmenkundenvertrieb oder die Gesamtbanksteuerung.“ Es wurden jeweils potenzielle Wachstumsfelder aus Kundenperspektive definiert, aber auch Effizienzpotenziale innerhalb der Sparkasse aufgespürt. Und ja, in puncto Standardisierung und Automatisierung gibts noch einiges zu heben. Im Ergebnis soll die Zahl der Mitarbeiter auf Sicht von fünf Jahren sozialverträglich um rund ein Sechstel abgebaut werden. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang das „Perspektivgespräch“, welches mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt worden ist, für die sich eine Veränderung aus der Aufbauorganisation ergeben hat. Über dieses Instrument, welches bereits in dem Transformationsprozess im Projekt „Vertriebsstrategie der Zukunft“ erfolgreich eingesetzt worden ist, konnte einem Großteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine „Wunschstelle“ angeboten werden.

„Die wirtschaftlichen Effekte sind das eine“, berichtet Markus Schabel. „Das neue Zielbild umfasst aber auch eine Transformation der Unternehmenskultur. Um diese erfolgreich zu gestalten, braucht es adäquate kommunikative Begleitung sowie ein professionelles Management des Veränderungsprozesses.“ In diesem Kontext wurde auch das „MSLO Zukunfts.Lab“ gegründet, welches eine Keimzelle für die agile Transformation der Sparkasse bilden soll. „Mit unseren vier Mitbewohnern im Zukunfts.Lab versuchen wir außerhalb bestehender „Leitplanken“ Neues anzustoßen, anders zu denken und sukzessive über die gemeinsame Arbeit mit den Kolleginnen und Kollegen in den Vertriebs- und Fachbereichen diese positive Begeisterung für Veränderungen in das Gesamthaus zu tragen,“ ergänzt Markus Schabel.

Beim Vorstand, den Führungskräften und den Mitarbeitern die Veränderungsbereitschaft fördern, konsequent Innovationen und neue Ideen vorantreiben sowie neue Formen der Zusammenarbeit ausprobieren – all das braucht Mut und auch etwas Zeit. „Mit dem gemeinsamen Projekt mit zeb haben wir schon einen wichtigen Schritt hin zur Sparkasse der Zukunft gemacht“, freut sich Dr. Jörn Stöppel. „Aber es liegen noch einige Schritte vor uns auf dem Weg zu der kundenzentrierten, digitalen und agilen Sparkasse, die wir sein wollen.“

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