Wie die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) nachhaltige Strukturen schafft

Die Umsetzung von Nachhaltigkeitsanforderungen – insbesondere der CSRD – ist für viele Banken und Sparkassen längst zu einem strategischen Zukunftsthema geworden. Regulatorische Compliance bleibt dabei ein wichtiger Ausgangspunkt.

Ein Händedruck mit Symbolen und Zahlen

Dabei geht wirkungsvolle Nachhaltigkeit weit über die Erfüllung formaler Vorgaben hinaus: Sie schafft Transparenz gegenüber Kundinnen und Kunden, stärkt Vertrauen und differenziert Institute in einem zunehmend werteorientierten Marktumfeld.

Im Interview mit Johann Averdiek, Manager bei zeb, gibt Andreas Renken, Pressesprecher und Nachhaltigkeitsmanager der LzO, Einblicke in die Nachhaltigkeitsarbeit des Instituts in Zeiten der Deregulierung. zeb durfte die Sparkasse dabei umfassend begleiten.

Interview mit Andreas Renken (LzO) und Johann Averdiek (zeb)

Damit ein wirklicher Mehrwert entsteht, braucht es einen strukturierten, gut abgestimmten Prozess. zeb unterstützt dabei in den drei entscheidenden Phasen: modular, skalierbar und passgenau für individuelle Bedürfnisse. 

1. Strukturen schaffen

 

Am Anfang steht der Aufbau eines belastbaren organisatorischen Fundaments. Dazu gehört die Etablierung von Governance-Strukturen, klaren Verantwortlichkeiten und prozessualen Rahmenbedingungen, um relevante Nachhaltigkeits-Datenpunkte systematisch erheben und auswerten zu können. zeb unterstützt beim Aufbau dieser Strukturen – von der Orientierung im regulatorischen Umfeld bis zur operativen Ableitung tragfähiger Prozesse, die Nachhaltigkeit im Institut dauerhaft verankern.

2. Wesentlichkeitsanalyse 
erstellen

Die inhaltliche Fundierung erfolgt über eine sorgfältig erarbeitete Wesentlichkeitsanalyse. Sie identifiziert, welche Nachhaltigkeitsthemen tatsächlich relevant sind – für das Institut selbst wie auch für seine Stakeholder. Dabei stellen Stakeholderworkshops nicht nur die Erfüllung regulatorischer Pflichten sicher, sondern ermöglichen ein tiefergehendes Verständnis, was den Kunden, Mitarbeitenden und Trägern wirklich wichtig ist. In der Wesentlichkeitsanalyse werden Argumentationen nachvollziehbar belegt und durch Daten, Kennzahlen oder konkrete Transformationspläne untermauert. zeb bringt hierfür methodische Expertise ein, sorgt für die richtige Balance zwischen regulatorischer Exaktheit und strategischem Nutzen und schafft so die Grundlage für eine konsistente, CSRD-konforme Berichterstattung.

3. Bericht gestalten

 

Im Ergebnis der Wesentlichkeitsanalyse sind Datenpunkte zu erheben und zusammenzutragen – der zuvor definierte Prozess ermöglicht hierbei einen effizienten und reibungslosen Ablauf und sorgt dafür, dass alle relevanten Informationen strukturiert in die Berichterstattung einfließen. Im Ergebnis entsteht ein Bericht, der nicht nur regulatorische Anforderungen erfüllt, sondern echte Transparenz schafft und das Nachhaltigkeitsprofil eines Instituts wirkungsvoll nach außen trägt.

Bei der LzO hat zeb bei den beiden ersten Phasen dieses Dreiklangs umfassend mitgewirkt. Gemeinsam wurden die strukturellen Grundlagen geschaffen und die zentralen Inhalte entwickelt – und damit die Weichen gestellt, die Berichtsgestaltung heute und in Zukunft mit eigenen Ressourcen erfolgreich umzusetzen.

„Früh wurde erkannt: Mit endlosen Fragelisten von Büro zu Büro entsteht nur unnötiger Aufwand und Frust – bei Mitarbeitenden und Nachhaltigkeitsbeauftragten. 
Ein klar strukturierter Prozess, der festlegt, wer wann welche Frage beantwortet, ist die Grundlage für ein effizientes und transparentes Reporting."

Simon Grimm, Expert Partner bei zeb

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