Die neue Harmonie in der Banksteuerung
Warum Stabilität aus dem Zusammenspiel von Rentabilität, Kapital und Liquidität entsteht
Regionalbanken – insbesondere Sparkassen und Genossenschaftsbanken – sind tragende Säulen des deutschen Finanzsystems. Sie sichern die bedarfsgerechte Finanzierung von Privatkunden, Unternehmen und Kommunen vor Ort und leisten damit einen zentralen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Regionen.
Gleichzeitig bieten sie der Bevölkerung verlässliche Möglichkeiten zur sicheren Vermögensanlage und Altersvorsorge. Ihre Geschäftsmodelle sind auf langfristige Kundenbeziehungen, regionale Nähe und Stabilität ausgerichtet – und wirken damit ausgleichend und stabilisierend in einem stark diversifizierten Finanzsystem.
Dadurch übernehmen Regionalbanken im Finanzsystem eine wesentliche Stabilitätsfunktion. Gleichzeitig wächst der Druck – getrieben durch demografische Trends, steigende regulatorische Anforderungen, IT-Komplexität und volatile Ergebnisquellen.
Eben diese Veränderungen haben dazu geführt, dass sich Regionalbanken mit vielen Themen gleichzeitig befassen. Es wurden neue Steuerungskreisläufe etabliert, barwertige und periodische Perspektiven festgelegt, das Thema Nachhaltigkeit im Risikomanagement zunächst begonnen, dann vermeintlich depriorisiert, um jetzt mit „Schwung“ zurückzukommen, und mit DORA wurde auch eine digitale Resilienz erarbeitet.
Gerade vor dem Hintergrund dieser vielfältigen Themen und Herausforderungen zeigt dieses Whitepaper: Für ein modernes Steuerungsorchester braucht es nicht nur gut gestimmte einzelne Instrumente und Profis, die diese bedienen – es wird ein Zusammenspiel von Tempo, Lautstärke und Rhythmik benötigt, um mit der Harmonie die Steuerungsfähigkeit von Regionalbanken zu verbessern.
Unsere Instrumente und die Rahmenbedingungen für ein harmonisches Orchester und dessen Zusammenspiel:
- Rentabilität
- Kapital
- Liquidität und Refinanzierungsstruktur
- Nachhaltigkeit (Risikomanagement und -strategie)
- DORA/IKT
- Organisatorisches Zusammenspiel