Zukunftsfähige Banksteuerung & Treasury für Genossenschaftsbanken
Hintergrund

Banksteuerung & Treasury für Genossenschaftsbanken

Genossenschaftsbanken stehen aktuell vor der Herausforderung, ihre Gesamtbanksteuerung und ihr Treasury zwischen regulatorischem Druck, Marktvolatilität und dem Anspruch an Regionalität zukunftsfest auszurichten. Wir verbinden beide Perspektiven zu einer integrierten Steuerungslogik, die Komplexität reduziert und Ihr Geschäftsmodell nachhaltig stabilisiert.

Das Geschäftsmodell von Genossenschaftsbanken gerät durch dynamische Rahmenbedingungen zunehmend unter Druck. Gleichzeitig prägen Krisen, Unsicherheit und wachsende Komplexität die Finanzwelt nachhaltig.

zeb unterstützt Genossenschaftsbanken dabei, ihre Gesamtbanksteuerung und ihr Treasury zukunftsorientiert weiterzuentwickeln und fundierte Entscheidungen in einem zunehmend volatilen Umfeld zu treffen. Gemeinsam schaffen wir Transparenz über die wesentlichen Steuerungsgrößen des Geschäftsmodells und entwickeln praktikable Lösungen für die regulatorischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Herausforderungen der Gesamtbanksteuerung.

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Gesamtbanksteuerung & Treasury zukunftsfähig gestalten

Genossenschaftsbanken stehen derzeit vor der zentralen Aufgabe, ihre Gesamtbanksteuerung in einem anspruchsvollen Markt- und Steuerungsumfeld zukunftsfähig auszurichten. Geprägt wird dieses Umfeld von volatilen Kapitalmärkten, steigendem Margen- und Kostendruck sowie hohen, sich kontinuierlich weiterentwickelnden regulatorischen Anforderungen.

Im Mittelpunkt stehen daher die Stabilisierung der Ertragslage, eine aktive Kapital- und Risikogewichtete-Aktiva-Steuerung (RWA-Steuerung) sowie die enge Verzahnung der normativen und ökonomischen Perspektive der Risikotragfähigkeit im internen Kapitaladäquanzverfahren (ICAAP). Zugleich ist eine strategisch konsistente Ausrichtung von Treasury, Zinsbuchsteuerung, Liquiditätssteuerung und Passivmanagement unerlässlich, um die verschiedenen Steuerungsgrößen wirksam aufeinander abzustimmen.

Die neuen aufsichtsrechtlichen Vorgaben verschärfen diese Anforderungen zusätzlich, denn die europäische Kapitaladäquanzverordnung (CRR III) und das Bankenregulierungs-Umsetzungsgesetz (BRUBEG) verändern die Kapital- und Aufsichtsanforderungen grundlegend. Hinzu kommen die 9. MaRisk-Novelle, der LSI-Stresstest 2026 und die Umsetzung von DORA, die neue Impulse für Risikomanagement, Datenhaushalt sowie operationale Resilienz setzen und den Handlungsdruck in der Banksteuerung weiter erhöhen.

Vor diesem Hintergrund gewinnen schwankende Zinskurven, veränderte Einlagenkonditionen und der intensivere Wettbewerb um Kundeneinlagen an Bedeutung, sodass der Steuerungsbedarf im Treasury zunimmt. Genossenschaftsbanken benötigen daher ein robustes Zielbild für die strategische Asset Allocation (SAA), die Depot-A-Steuerung, die Zinsbuchpositionierung sowie die Liquiditäts- und Refinanzierungsstruktur. Damit wird ein aktives Passivmanagement zum zentralen Erfolgsfaktor, weil es ein perfekt abgestimmtes Zusammenspiel von Vertrieb, Gesamtbanksteuerung und Treasury erfordert und voraussetzt.

Welche Auswirkungen haben Zinsänderungen auf die Zinsbuchsteuerung?

Simone
Simone Stöckler Managerin, zeb

Schreibt ...

In diesem Umfeld gewinnt eine integrierte und datengetriebene Steuerungslogik für Genossenschaftsbanken weiter an Bedeutung. Entscheidend ist nicht die isolierte Optimierung einzelner Instrumente, sondern die konsistente Verbindung von Geschäftsmodell, Planung, Risiko, Kapital, Liquidität, Ergebnis und Organisation.

Eine moderne Gesamtbanksteuerung schafft Transparenz und ermöglicht belastbare Entscheidungen in einem zunehmend unsicheren Umfeld.

Was macht zeb zu einem starken Partner für Genossenschaftsbanken und ihre Dienstleister?

Lennart Book
Lennart Book Manager, zeb

Schreibt ...

zeb unterstützt Genossenschaftsbanken dabei, Herausforderungen pragmatisch und wirksam zu adressieren, von der Geschäftsmodellanalyse über risikoadjustiertes Pricing, RWA- und Kapitalsteuerung bis zur Zinsbuch-, Liquiditäts- und Passivstrategie.

Was zeichnet die Banksteuerungsprojekte von zeb in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe aus?

Benedikt Brandt
Benedikt Brandt Senior Manager, zeb

Schreibt ...

Unser Leistungsportfolio

ZEB Tabs – maximale Silbentrennung

Bank­steu­e­rung zu­kunfts­ori­en­tiert aus­rich­ten und Ver­än­de­run­gen pro­ak­tiv ge­stal­ten

Die Zu­kunfts­fä­hig­keit einer Bank hängt von einem trag­fä­hi­gen Ge­schäfts­mo­dell und einer wirk­sa­men Steu­e­rung ab. Wir be­glei­ten In­sti­tu­te bei der Wei­ter­ent­wick­lung ihrer Stra­te­gie, ihrer Ge­schäfts­feld­steu­e­rung und ihrer Pla­nungs­pro­zes­se.

Unser Leistungsbeitrag
Unser Leistungsbeitrag
Wir be­glei­ten Sie bei der Stra­te­gie­ent­wick­lung und Über­ar­bei­tung, ins­be­son­de­re bei Ge­schäfts‑ und Ri­si­ko­stra­te­gi­en.
Wir ana­ly­sie­ren und ent­wick­eln Ihr Ge­schäfts­mo­dell wei­ter, be­wer­ten Er­trags‑, Ri­si­ko‑ und Wachs­tums­per­spek­ti­ven.
Wir op­ti­mie­ren Vor­kal­ku­la­ti­on, Nach­kal­ku­la­ti­on und De­ckungs­bei­trags­rech­nung für eine fun­dier­te Ver­triebs‑ und Steu­e­rungs­un­ter­stüt­zung.
Wir ent­wick­eln Ihre Ge­schäfts­feld­steu­e­rung wei­ter, um Pro­fi­ta­bi­li­tät, Ri­si­ko und Res­sour­cen ge­zielt zu steu­ern.
Wir ver­bes­sern Ihre Pla­nungs‑ und Ka­pi­tal­pla­nungs­pro­zes­se im Ein­klang mit re­gu­la­to­ri­schen und stra­te­gi­schen Zielen.

Bank­steu­e­rung wirk­sam wei­ter­ent­wick­eln mit fun­dier­ter Fach­kom­pe­tenz

Die An­for­de­run­gen an die Bank­steu­e­rung wer­den zu­neh­mend kom­ple­xer. Wir un­ter­stüt­zen In­sti­tu­te da­bei, fach­li­che Fra­ge­stel­lun­gen fun­dier­t zu ana­ly­sie­ren, Steu­e­rungs­an­sät­ze wei­ter­zu­ent­wick­eln und pra­xis­ge­rech­te Lö­sun­gen für Er­trag, Ri­si­ko, Ka­pi­tal und Li­qui­di­tät zu eta­blie­ren.

Unser Leistungsbeitrag
Unser Leistungsbeitrag
Wir ent­wick­eln Ihre in­te­grier­te Bank­steu­e­rung unter Be­rück­sich­ti­gung der nor­ma­ti­ven und öko­no­mi­schen Per­spek­ti­ve.
Wir ana­ly­sie­ren und op­ti­mie­ren Ihre RWA‑Steu­e­rung für eine ef­fi­zi­en­te Nut­zung re­gu­la­to­ri­scher Ka­pi­tal­res­sour­cen.
Wir ver­bes­sern Ihre Zins­buch­steu­e­rung, um Zins­än­de­rungs­ri­si­ken ak­tiv zu steu­ern und Er­trags­chan­cen zu nut­zen.
Wir op­ti­mie­ren Ein­la­gen­ma­nage­ment und Li­qui­di­täts­steu­e­rung un­ter Be­ach­tung von Markt‑, Kun­den‑ und Re­fi­nan­zie­rungs­ent­wick­lun­gen.
Wir un­ter­stüt­zen bei As­set Al­lo­ca­ti­on und De­pot‑A‑Steu­e­rung für eine aus­ge­wo­ge­ne Ba­lan­ce zwi­schen Ri­si­ko, Er­trag und Ka­pi­tal­bin­dung.
Wir bau­en Ihr ESG‑Ri­si­ko­ma­nage­ment auf und wei­ter aus, in­klu­si­ve Ri­si­ko­in­ven­tur, Steu­e­rungs­an­sät­zen und Ri­si­ko­plä­nen.

Bank­steu­e­rung wirk­sam um­set­zen mit fach­li­cher Ex­per­ti­se und ope­ra­ti­ver Unterstützung

Die Wirk­sam­keit der Bank­steu­e­rung zeigt sich in der prak­ti­schen Um­set­zung. Wir un­ter­stüt­zen In­sti­tu­te bei der Bear­bei­tung an­spruchs­vol­ler Fach­the­men, der Durch­füh­rung ope­ra­ti­ver Auf­ga­ben und der Im­ple­men­tie­rung von Steu­e­rungs‑ und Ri­si­ko­ma­nage­ment­pro­zes­sen.

Unser Leistungsbeitrag
Unser Leistungsbeitrag
Wir füh­ren Ri­si­ko­in­ven­tu­ren durch und ent­wick­eln sie wei­ter, um eine wirk­sa­me Ri­si­ko­iden­ti­fi­ka­ti­on und ‑steu­e­rung zu ge­währ­leis­ten.
Wir kon­zi­pie­ren, durch­füh­ren und ana­ly­sie­ren Stresstests zur Be­ur­tei­lung der Ri­si­ko­trag­fä­hig­keit und Wi­der­stands­fä­hig­keit.
Wir un­ter­stüt­zen bei An­ge­mes­sen­heits­prü­fun­gen und Va­li­die­run­gen von Ver­fah­ren, Mo­del­len und Steu­e­rungs­in­stru­men­ten.
Wir set­zen Steu­e­rungs­an­for­de­run­gen in VR‑Con­trol ope­ra­tiv um, ein­schließ­lich Pa­ra­me­tri­sie­rung, Ana­ly­se und Qua­li­täts­si­che­rung.
Wir im­ple­men­tie­ren und ent­wick­eln das ESG‑Ri­si­ko­ma­nage­ment von der Ri­si­ko­in­ven­tur bis zur Ver­an­ke­rung in Pro­zes­sen und Steu­e­rung.

Sicherheit in Prüfungen schaffen, von der Vorbereitung bis zur nachhaltigen Umsetzung

Auf­sicht­li­che Prü­fun­gen stel­len ho­he An­for­de­run­gen an Or­ga­ni­sa­ti­on, Pro­zes­se und Ver­ant­wort­li­che. Wir un­ter­stüt­zen In­sti­tu­te da­bei, sich ge­zielt auf Prü­fun­gen vor­zu­be­rei­ten, Prü­fun­gen pro­fes­si­o­nell zu be­glei­ten und Fest­stel­lun­gen ef­fi­zi­ent so­wie nach­hal­tig ab­zu­ar­bei­ten.

Unser Leistungsbeitrag
Unser Leistungsbeitrag
Wir sich­ten Do­ku­men­te und füh­ren Qua­li­täts­checks durch, um Schwach­stel­len und Hand­lungs­be­dar­fe früh­zei­tig zu iden­ti­fi­zie­ren.
Wir füh­ren Pro­zess­checks durch, um die re­gu­la­to­ri­sche und fach­li­che An­ge­mes­sen­heit zu über­prü­fen.
Wir be­rei­ten In­ter­views und Fach­ge­sprä­che für Vor­stand, Füh­rungs­kräf­te und Fach­be­rei­che vor.
Wir be­glei­ten auf­sicht­li­che Prü­fun­gen als fach­li­cher Spar­ring­spart­ner und An­sprech­part­ner.
Wir un­ter­stüt­zen bei der Ab­ar­bei­tung von Fest­stel­lun­gen, in­klu­si­ve Maß­nah­men­pla­nung, Pri­ori­sie­rung und Um­set­zungs­be­glei­tung.

Unsere Referenzen

Unsere Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)

Banksteuerung FAQ
 

Was versteht zeb unter Banksteuerung?

Wir von zeb verstehen die Banksteuerung in erster Linie als strategischen Sparringspartner des Vorstandes. Im Zentrum dieser Betrachtung steht für uns immer die essenzielle Frage, wie sich ein regionales Geschäftsmodell unter knappen Ressourcen, wachsendem Wettbewerb und hoher Unsicherheit erfolgreich steuern lässt. Dabei sorgt unser Ansatz dafür, dass Ihre Strategie rechenbar wird, indem wir die Tragfähigkeit integriert aus den Perspektiven von Ergebnis, Eigenkapital, Risiko und Liquidität fundiert analysieren.

Welche Kernaufgaben sieht zeb im Treasury?

Das Treasury steuert Ungleichgewichte in den Dimensionen Ergebnis, Eigenkapital, Risiko und Liquidität aktiv aus und trägt damit zur Stabilität und Resilienz des Geschäftsmodells bei. Als Kernfacetten sehen wir eine ergebnisstabilisierende Zinsbuchsteuerung sowie eine ausgewogene Gesamtbankallokation.

Wie sieht ein typisches zeb-Projekt in der Banksteuerung oder im Treasury aus?

Das zeb-Standard-Projekt gibt es nicht. Der individuelle Kundenbedarf steht für uns an oberster Stelle und mit unserer fachlichen Exzellenz, Flexibilität und Neugier gehen wir gemeinsam mit unseren Kunden die bankindividuellen Herausforderungen an. Selbstverständlich kennen wir die zentralen Standards in der GFG. Diese sind Basis unserer Projekte rund um Zielbilder der Banksteuerung oder Fachprojekte wie Zinsbuchsteuerung, Eigenkapital- und RWA-Optimierung oder Kundengeschäftssteuerung. Darüber hinaus begleiten wir zahlreiche Projekte an der Schnittstelle zur Strategie, bspw. Neuausrichtungs- und Fusionsprojekte oder auch den Auf- und Ausbau von Geschäftsfeldern.

Wie groß ist das Team von zeb und welche Expertise bringt es in die Beratung von Genossenschaftsbanken ein?

Wir sind circa 70 Kolleg:innen, die in der DACH-Region Banksteuerungs- und Treasury-Projekte durchführen. So können wir auch den Blick außerhalb der GFG einbringen. Auf Banksteuerung in der GFG spezialisiert sind rund 20 Kolleg:innen, die in das Gesamt-Geno-Team von etwa 100 Kolleginnen und Kollegen eingebunden sind.

Was sieht zeb als größte Aufgabe der Banksteuerung in den nächsten Jahren?

Wie unsere zeb-Regionalbankenstudie zeigt, sind die Ergebnisse der nächsten Jahre weiterhin maßgeblich abhängig von dem Konditionsbeitrag Passiv. Somit gilt es aus der Banksteuerung Impulse zu liefern, um Einlagen zu sichern. Gleichzeitig ist es eine wesentliche Aufgabe der Banksteuerung sich selbst zu transformieren und dem Fachkräftemangel zu begegnen sowie künstliche Intelligenz (KI) durchgängig als Betriebssystem zu etablieren.

Wie stellt zeb sicher, fachlich immer auf dem neuesten Stand zu bleiben?

Das Wichtigste für uns ist der kontinuierliche  Austausch mit unserem umfangreichen Kundennetzwerk und zu erfahren, was die Genossenschaftsbanken wirklich umtreibt. Darüber hinaus sind wir in der GFG hervorragend vernetzt, ob beim Dachverband, dem Institutssicherungssystem oder Atruvia/parcIT. Mit unserer Regionalbankenstudie und unserem Whitepaper Banksteuerung haben wir zudem zwei etablierte, jährlich wiederkehrende Formate geschaffen, die das aktuelle Marktgeschehen reflektieren und die konkreten Auswirkungen direkt für die Banksteuerung adaptieren.

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Dr. Robert Ellenbeck

Partner

a man in a suit

Benedikt Brandt

Senior Manager

Simone Stöckler, zeb

Simone Stöckler

Manager

Ein Mann, der in die Kamera lächelt

Lennart Book

Manager