Offen und konstruktiv in beide Richtungen
Drei Fragen an Kai Schubert, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank eG.
Drei Fragen an Kai Schubert, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank eG.
Warum haben Sie sich bei der Fusion für externe Beratung entschieden?
Um den Zusammenschluss rasch und richtig zu vollziehen: Zum einen standen wir mit Blick auf entscheidende Gremienbeschlüsse unter Zeitdruck, zum anderen brauchten wir “Fusions-Profis”, die uns bei verschiedenen Aspekten des Projekts unterstützen konnten. Zwar standen auch andere Berater zur Auswahl, aber bei zeb war uns schnell klar: Das sind Menschen, die zu uns passen, die vertrauenswürdig sind und richtig anpacken können.
Aber Fusionen sind dennoch meistens eine sensible Angelegenheit …
Absolut! Wir haben jedoch schnell ein Verhältnis aufgebaut, in dem wir offen und konstruktiv über alles sprechen konnten – auch über kritische Punkte. Ich erinnere mich an zwei Vorstandsentscheidungen, die holprig vorbereitet waren: Einmal wurden wir zum Nacharbeiten zurückgeschickt, das andere Mal musste zeb auf unseren Wunsch bei der Qualitätskontrolle nachjustieren. “Offen und konstruktiv” eben in beide Richtungen.
Führte die Fusion zu großen Einschnitten im Geschäftsalltag?
Abgesehen von einer neuen IBAN für rund ein Viertel unserer Kunden lief – und läuft – das Tagesgeschäft für alle ganz normal weiter, als sei nichts geschehen. Intern gab es natürlich etwas mehr Trubel, besonders im IT-Bereich. Doch schon nach sechs Wochen kehrte hinter den Kulissen wieder Ruhe ein, und nach drei Monaten hatten wirklich alle Kolleg*innen im neuen Alltag sicher Tritt gefasst. Wir mussten die Bank nie aus dem Markt nehmen.